Donnerstag, 17. März 2011

8 Schritte für eine bessere Privatsphäre

Facebook-Nutzer teilen gerne ihre Gedanken und Interessen mit anderen. Darin besteht der Spass von Facebook. Was die meisten Nutzer allerdings vergessen – oder verdrängen – ist die Tatsache, dass vieles davon, was man mit seinen Facebook-Freunden teilt, eben nicht exklusiv diesem Freundeskreis vorbehalten bleibt.

Leider erschlägt Facebook seine Nutzer mit einer nur kaum überblickbaren, schwer durchschaubaren, abschreckenden Vielzahl von verschachtelten Einstellungen. Es lohnt sich aber, wenigstens die wichtigsten davon zu bearbeiten:

1. Wer meine Kontaktinformationen sehen darf
Bei den Kontaktinformationen reicht eigentlich eine aktuelle E-Mail-Adresse, alles andere wie Telefonnummer und Wohnadresse kann man getrost auch aus Facebook weglassen – was nicht drin steht, kann auch nicht weitergegeben werden. Wer die Kontaktinfos sehen darf, wird hier eingestellt: Konto > Privatsphäre Einstellungen > Persönliche Informationen und Beiträge. Tipp: überall auf «Nur Freunde» schalten.

2. Wer meine Fotos sehen darf
Für jedes Fotoalbum lässt sich bestimmen, wer die Bilder sehen kann. Wenn man nichts einstellt, sind die Bilder für alle Facebook-Nutzer sichtbar. Einstellung unter: Konto > Privatsphäre Einstellungen > Persönliche Informationen und Beiträge > Fotoalben. Tipp: Auf «Nur Freunde» oder «Freunde von Freunden» schalten.

3. Wer Fotos sehen kann, auf denen ich markiert wurde Wird man von jemandem auf einem Foto markiert, dann wird dies automatisch allen Freunden mitgeteilt. Das kann unter Umständen auch peinlich sein – wer das vermeiden möchte, stellt unter Konto > Privatsphäre Einstellungen > Freunde, Markierungen und Verbindungen beim Punkt «Fotos und Videos von mir» «Freunde» ein. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann unter «Benutzerdefiniert» die Option «Nur ich» auswählen.

4. Den Beziehungsstatus ausblenden
Ob man gerade Single oder vergeben ist, muss in der Regel nicht die ganze Welt wissen, insbesondere kann es unangenehm sein, wenn dieser Zustand gerade wechselt. Wem man seinen Beziehungsstatus mitteilt, stellt man ebenfalls unter Konto > Privatsphäre Einstellungen > Freunde, Markierungen und Verbindungen ein. Oder man löscht seinen Beziehungsstatus ganz unter Profil > Info > Über mich > Bearbeiten > Beziehungen.

5. Ob Google mein Facbook-Profil findet und anzeigt
Wer sein Facebook-Profil lieber nicht von Google & Co. als Suchresultat anzeigen lassen möchte, sollte die Option «Öffentliche Suchergebnisse» deaktivieren, und zwar hier: Konto > Privatsphäre Einstellungen > Suche. Es gibt leider auch immer wieder Berichte, dass Google trotzdem noch etwas anzeigt (in unserem Selbsttest hat es jedoch funktioniert).

6. Wer mich innerhalb von Facebook finden kann
Wer bei Facebook dabei sein möchte, aber dennoch nicht von jedem und jeder gefunden werden will, kann dies hier einstellen: Konto > Privatsphäre Einstellungen > Suche. Tipp: «Freunde von Freunden» auswählen.

7. Was meine Freunde über mich weitergeben können
Viele Anwendungen und Spiele auf Facebook horten Informationen über Anwender und deren Freunde. So können Freunde Infos über einem weitergeben, ohne dass sie sich dessen gross bewusst sind. Wer dies unterbinden möchte, kann unter folgender Einstellung alles deaktivieren: Konto > Privatsphäre Einstellungen > Anwendungen und Webseiten > Was deine Freunde über dich mit anderen teilen können.

8. Games & Co. ausschalten
Generell sollte man bei Anwendungen zurückhaltend sein und von Zeit zu Zeit nicht mehr verwendete Spiele & Co. wieder ausschalten. Dies kann man hier machen: Konto > Anwendungseinstellungen. Um alle Anwendungen zu sehen, denen man je Zugriff auf sein Facebook-Profil erlaubt hat, rechts oben «Autorisiert» auswählen.

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